ein motor wird primär von zwei daten geprägt:
erstens die leistung (ps) und bei welcher drehzahl die erreicht wird, also bei einem diesel zum beispiel bei 4000 umdrehungen pro minute (upm)
zweitens durch sein höchstes drehmoment. zum beispiel 360NM (Newton Meter) bei einer bestimmten drehzahl, nehmen wir einmal an sie ist 2000 upm.
während der wert der höchstleistung kaum einmal gebraucht wird, ausser du wärst rennfahrer, ist das drehmoment jener wert, den du im täglichen gebrauch am meisten spürst. je höher der wert an sich ist und je niedriger die dazugehörige drehzahl ist, desto schaltfauler und auch energiesparender kannst du fahren. es ist aber nicht nur der wert an sich wichtig, sondern auch der verlauf der drehmomentkurve, der möglichst flach sein sollte, also ohne ausgeprägte spitze.
der wert des höchsten drehmoments gibt auch an, in welchem bereich sich der motor am wohlsten fühlt.
jetzt ein beispiel aus der familie: mein auto hat 180NM bei 1750 upm, das meiner frau irgendwas von knapp über 100NM bei 2500 upm. nun könnte man meinen, mein auto wäre viel einfacher zu fahren, weil er ja schliesslich mehr drehmoment bei einer niedrigeren drehzahl hat. das gegenteil ist allerdings der fall. die drehmomentkurve beim auto meiner frau ist flacher und somit ist das auto leichter zu fahren (nebensatz: allerdings ist das auto auch leichter, das kommt noch verstärkend hinzu, der motor tut sich mit dem geringeren gewicht eben leichter)
meine empfehlung an dich war, den wert des höchsten drehmoments nicht zu überschreiten, um möglichst energiesparend zu fahren. die empfehlungen von autofahrerclubs raten allerdings noch zu deutlich niedrigeren drehzahlen.
gruss.